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Muss man sich das wirklich jedes Jahr wieder geben? PDF Drucken E-Mail
Montag, 11. Juni 2007

Was bringt 2 erwachsene Männer dazu , an einem Sonntagmorgen - mitten in der Nacht- um 4.30 Uhr mit Stirnlampen bewaffnet und jeweils 2 Plastiktieren unter den Armen in völliger Dunkelheit in ein Waldstück zu hetzen und dort Tierattrappen aufzustellen ?

Und was bringt dann weitere 15 Frauen und Männer aus dem gleichen Verein dazu, ab 5.00 Uhr in gleicher Weise mitzuhelfen , einen Parcours  und einen Verpflegungsstand zu transportieren und aufzubauen , Catering ,Vereinsheim und Schiessanlage vorzubereiten ?

Und das Ganze nunmehr auch schon zum 6.Mal ?

Die Rede ist von der diesjährigen Krefelder Pirsch .
Nun gut , jeder Verein , der ein 3-D-Turnier ausrichtet , wird es wohl ganz genau so machen müssen , sonst klappt so ein Turnier dieser Grösse überhaupt nicht.

Die Antwort ist :  Ja , man muss sich das geben - es lohnt sich !
Die Belohnung dafür sieht man dann am Nachmittag und am Ende des Turniers in den zahlreichen freudigen und zufriedenen Gesichter der Schützen , in den anerkennenden und lobenden Kommentaren ( " weiter so“ – „ interessant und anspruchsvoll gesteckt „-- lasst den Level so“ --- „wir kommen nächstes Jahr sicher wieder " ) .

Auch der Wettergott hatte dieses Jahr am Sonntag den 20.5. wohl einen Startplatz gebucht und sorgte im Gegensatz zu 2006  für ein optimales Turnier-wetter - sonnig und trocken - gelegentlich sogar schon richtig schweißtreibend.

Besonders hervorzuheben ist , daß man bestrebt war , den aufgestellten 3 - D - Tierpark möglichst abwechslungsreich und so realistisch wie möglich zu präsentieren.Hier hat sich die Vereinskameradin Christina S. ganz besonders hervorgetan  und fast unseren gesamten Tierbestand kunst- und liebevoll und realistisch coloriert.Dem Veranstalter war zu Ohren gekommen , daß einige Schützen beim Ziehen der Pfeile sogar die Köpfe der Tiere abtasteten, um zu überprüfen , ob nicht in die Augenhöhlen einiger Tiere Glasaugen eingesetzt worden waren.

Die Parcours-Architekten Uli , Axel und Martin waren wie jedes Jahr seit Februar im Gelände gewesen und hatten sich wieder zahlreiche Gemeinheiten und Fallen erdacht und ausgesteckt , wobei besonders darauf geachtet worden war , Wiederholungen im Vergleich zum Vorjahr zu vermeiden.

Das Turnier wird auch zunehmend attraktiver als Familien-Event , was sich an der wachsenden Zahl der Nachwuchs-Schützen zeigte : ca 40 Junior - Robin-Hoods  männlich und weiblich waren erschienen und konnten in 4 Jugendklassen schiessen.

Ja , liebe Feldbogensportfreunde - alles in allem kann man sagen : es war wieder die Mühe wert und es freut uns sehr , daß es Euch so gut gefallen hat.Dementsprechend werden wir Euch auch  wieder 2008 herausfordern und verwöhnen wollen .

Bis dahin

Euer Martin Räder

 

 
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